Archiv der Kategorie “Weitsicht”

Vorübergehend geschlossen

Toter Raum in einem Gefängnisgelände in Berlin. ge

Schwarz-Rost-Grau

Mit der Schließung des letzten Schachts endete gerade die Steinkohleförderung in Deutschland. Bilder dazu von der Weltkulturerbestätte Zeche Zollverein in Essen, ergänzt durch Aufnahmen vom stillgelegten Stahlwerk Völklinger Hütte. ge

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Window Decoration

The window display at bulthaup Toronto showroom is a reinterpretation of ancient cave art. From a distance, the white circular forms might first appear as big snowflakes as children like to draw them, but when you come closer they reveal the negative images of hands, adult and children’s hands, left and right hands. The stencils are sprayed on the inside of the showroom and on the outside creating the perception of depth due to the different tints of white as seen through the glass.

Designer: Udo Schliemann, Toronto, photos. Bob Gundu
Udo Schliemann is Principal Creative Director at Entro | G+A, www.entro.com.

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Canada Day

udo-schliemann 01Aus Anlass des Nationalfeiertags von Kanada am 1. Juli hat der Designer Udo Schliemann eine Installation für das Foyer des Gebäudekomplexes RBC Waterpark Place in Toronto entworfen und umgesetzt. Die 19 x 6,5 x 5 m große dreidimensionale Flagge besteht aus etwa 5.000 roten und weißen Bändern. Sie ist noch bis Ende Juli 2018 zu sehen.

Durch das Spiel mit der Wahrnehmung der Menschen, die darunter her gehen oder die Installation von verschiedenen Standpunkten aus betrachten, macht den besonderen dynamischen und ’interaktiven’ Reiz dieses temporären Kunstwerks aus. Es wirkt offen, bewegt und fröhlich.

Designer, Fotos: Udo Schliemann, Toronto
Udo Schliemann ist Principal Creative Director at Entro | G+A, www.entro.com.
Auftraggeber: Oxford Properties, Toronto

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Kulturnaturwerk

designator-georg-engels-tiergarten1Seltsames, Verqueres und Geheimnisvolles an der Schnittstelle Mensch-Natur (durchaus auch im wörtlichen Sinne), im großen Tiergarten in Berlin. ge

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Akustik sehen: Rhapsody in Blue

sarah mueller designator akustik sehen 01Die Designerin Sarah Müller hat mit der sowohl als Blätterbuch als auch als meterlanger Leporello nutzbaren Publikation eine beeindruckende synästhetisch-grafische Arbeit zu George Gershwins Musik erstellt. Wissenschaftlich fundierte Analysen, technologisch anspruchsvolle, präzise und nachvollziehbar taktgenaue Umsetzungen der Notationen in visuelle Signale und schließlich die Überführung in ein adäquates künstlerisch-grafisches Programm sind hierbei die innovativen und herausragenden Leistungen. Die Grundintention der Musik — mit ihrem starken Bezug zur Stimmung im New York der 1930er-Jahre — wird in eindrücklicher Weise sichtbar gemacht.

Beschreibungen der Arbeitsprozesse, Beispiele für singuläre Umsetzungen (hier auch mit abgebildet) und weitere Informationen, z.B. zu Komponist und Musikstück, ergänzen das Buch um eine didaktische Komponente.

„Diese Arbeit bietet die Chance, Musik aus anderem Blickwinkel und in visuell neuer Form zu betrachten. Neben den Experimenten in der Visualisierung der Musik von George Gershwin wurde das Musikstück Rhapsody in Blue in seine strukturellen Bestandteile zerlegt, analysiert, grafisch übersetzt und somit sichtbar gemacht.” (Sarah Müller)

Diplomarbeit an der Schule für Gestaltung Ravensburg, beratender Dozent: Georg Engels
Siehe auch: muellersarah.de sowie die aktuelle Printausgabe 06.17 der ’novum’

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Vienna rat style

georg engels designator rattegesehen am Karl-Marx-Hof
GE

Vor der Schönheits-OP

designator georg engels 2016 01An der Schule für Gestaltung Ravensburg kommt der Maler.
GE

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Iteration : Irritation

georg engels designator iteration 02Transformationsprozesse mit kleinen gewollten Unregelmäßigkeiten.
GE

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Neuerscheinung: Die Imagebroschüre

Zur Konzeption von Realisierung von Imageprintprodukten
Von Angela Bittner
mit Beiträgen von Bettina Borchardt, Georg Engels, Antonia Rötger
Talpa-Verlag

Aus dem Inhalt:
Die Imagebroschüre. Ein Ideal und seine gedruckte Form
Der Konzeptionsprozess. Eine Frage des Systems
Die Herstellungsphase. Eine Idee in der Umsetzung
Wirkungskontrolle. Ein Ziel wird erreicht
Green Publishing. Ein wirkungsvoller Aspekt
Zur Zukunft von Imagepublikationen. Das Miteinander der Formen

Sommerwald II

georg_engels_designator.sw1Der zweite Teil, nun mit Felsen und großen Steinen ge

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Leitungsnetz

WeißbirkeDer Herbst ist da: bearbeitete Durchlicht-Scans von Blättern heimischer Bäume. ge

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Funktionalismus 1.0

funktionalismus georg engels designator

Roh/Bau

georg engels designator gdw 01Innenausbau in Wartestellung: knappe Anweisungen in Pink für das, was werden soll – oder nicht mehr sein soll. Bilder von einem Ausstellungsprojekt kurz vor Montage der Einbauten. ge

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Baumzeich(nung)en

Die gute alte – leider inzwischen weithin vergessene – Diffusion-Dither-Anwendung für Bitmap-Umetzungen von Bildern war (und ist) bestens dafür geeignet, nicht nur im Lo-fi-Modus Bilddaten auf Disketten-Speichermaß zu reduzieren, sondern besonders auch für visuelle Umsetzungen, die zwischen Bild und Grafik changieren. Ambivalente Bildgrafiken zwischen noch ablesbarer Ikonizität und schon deutlicher Zeichenhaftigkeit, zwischen monochromer Bildumsetzung und grafisch-farbiger Plakativität, zwischen amorpher Originalität und banaler Geometrie, zwischen schon reduzierter Gegenständlichkeit und bereits konkreter Flächigkeit können visuelle Prägnanz erzeugen und die Wahrnehmung deshalb besonders direkt und eindringlich ansprechen. ge

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That was then and this is now.

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by Mark North

A while ago I went to a graphic design degree show in the hope of spotting a potential junior designer. One problem, there wasn’t much on display that I would classify as graphic design. There were definitely some interesting images and objects, but most of it was highly personal, with little attempt at problem-solving or graphic communication (as I understood it). So what happened to graphic education between 1983 when I graduated and now?

In hindsight, my design training provided few real surprises. The foundation year provided basic instruction in photography, sculpture, printmaking and so on (but I was always going to study graphic design). The degree course itself had a strong focus on graphic skills and technique; we learned the logic and lore of typography and layout (Swiss, thank you very much), and there seemed to be a lot of time spent fiddling about with Rotring pens, Letraset and airbrushes. We were definitely taught the value of logical design and the power of strong graphic ideas. The visiting lecturers themselves were good value; Alan Fletcher, Gert Dumbar and Henrion were all heroes of mine. We were certainly work-ready, but was it a better education?

Not necessarily. Both of my sons recently studied on the Graphic Design BA (Hons) course at Kingston University, which has a strong reputation for being conceptually challenging. This has given me a greater insight and understanding in progressive design education. The focus isn’t necessarily on graphic skills; students are expected to largely acquire these themselves. If you want to learn technique, I strongly recommend you study somewhere else. There is obviously still a place for designers with a more traditional, ‚vocational‘ education, but at Kingston the emphasis is on developing original ideas and expressing them in unexpected ways. The student experience, in terms of education, is challenging, pushing them to experiment, sometimes with uncomfortable and surprising results. As a result graduates find jobs in some of the most creative studios – they still have a lot to learn, but didn’t we all?

One thing still puzzles me. I don’t understand why the course is still titled ‚Graphic Design‘. Surely ‚Creative Thinking‘ would be more appropriate? Judge for yourself, here is some of their student work . . .

Mark North is an independent brand consultant.

Graphic Design for the Chelsea Flower Show

EMR’s Fruit of the Tree at RHS Chelsea (Royal Horticultural Society | Chelsea Flower Show),
designed by Physical Pixels and This Is Studio   Link to the article on notcot.com

Fassadengestaltung wird Erscheinungsbild

von Udo Schliemann

Das Regent Park Arts & Cultural Centre, jetzt Daniels Spectrum, ist das Herzstück der Neugestaltung eines ganzen Stadtviertels in Toronto, Kanada. Einst ein Musterprojekt für soziales Wohnen in den 60er Jahren, mit vielen Hochhäusern, ganz im Denken von Le Corbusier und Gropius, hat sich dieses Stadtviertel mit rund 50.000 Bewohnern zum sozialen Randgebiet herunter entwickelt. Viele der Neuankömmlinge von Asien, Afrika oder Lateinamerika – Kanada ist ein Einwanderungsland – finden hier ihre erste Heimat. Das Kulturzentrum soll zum Ausdruck bringen, dass diese Menschen hier willkommen sind und ihre Kultur weiterleben können. Das Designbüro Entro | G+A, hat durch eine Abstraktion und Aneinanderreihung von internationalen Flaggen bunte Farbbänder entwickelt, die dann auf die Fassade übertragen wurden. So entsteht ein Erscheinungsbild, dass zwar für den nordamerikanischen Raum sehr auffällig ist, jedoch den neuen Zuwanderern in Farbintensität und Wärme instinktiv zusagt. Dies war bei der Eröffnung im Oktober 2012 sofort spürbar und hat nachhaltig das Erscheinungsbild dieses Kulturzentrums bestimmt. Die Farbstreifen sind in Variationen an der Außenfassade angebracht, setzen sich auch in den Innenbereich hinein fort und sind in die Beschilderung integriert. Weitere Informationen unter: regentparkarts.ca

An dem Projekt haben mitgearbeitet: Tobias Mikl, Darren Rodenkirchen, Ian White
Photographie: Gerald Querubin

Zum Designer und Autor: Udo Schliemann ist Principal Creative Director at Entro | G+A, www.entro.com. Die Firma ist letztes Jahr aus einem Zusammenschluss von Entro Communications und Gottschalk+Ash International, Toronto, hervorgegangen. Nach 15 Jahren bei Stankowski+Duschek in Stuttgart, zuletzt als Studio Manager, ist er 1999 mit seiner Familie nach Toronto übergesiedelt. udoschliemann(at)rogers.com

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