Archiv der Kategorie “Forschung”

Akustik sehen: Rhapsody in Blue

sarah mueller designator akustik sehen 01Die Designerin Sarah Müller hat mit der sowohl als Blätterbuch als auch als meterlanger Leporello nutzbaren Publikation eine beeindruckende synästhetisch-grafische Arbeit zu George Gershwins Musik erstellt. Wissenschaftlich fundierte Analysen, technologisch anspruchsvolle, präzise und nachvollziehbar taktgenaue Umsetzungen der Notationen in visuelle Signale und schließlich die Überführung in ein adäquates künstlerisch-grafisches Programm sind hierbei die innovativen und herausragenden Leistungen. Die Grundintention der Musik — mit ihrem starken Bezug zur Stimmung im New York der 1930er-Jahre — wird in eindrücklicher Weise sichtbar gemacht.

Beschreibungen der Arbeitsprozesse, Beispiele für singuläre Umsetzungen (hier auch mit abgebildet) und weitere Informationen, z.B. zu Komponist und Musikstück, ergänzen das Buch um eine didaktische Komponente.

„Diese Arbeit bietet die Chance, Musik aus anderem Blickwinkel und in visuell neuer Form zu betrachten. Neben den Experimenten in der Visualisierung der Musik von George Gershwin wurde das Musikstück Rhapsody in Blue in seine strukturellen Bestandteile zerlegt, analysiert, grafisch übersetzt und somit sichtbar gemacht.” (Sarah Müller)

Diplomarbeit an der Schule für Gestaltung Ravensburg, beratender Dozent: Georg Engels
Siehe auch: muellersarah.de sowie die aktuelle Printausgabe 06.17 der ’novum’

mehr

Wasserströmungen

debora-meyer-designator-georg-engels01

Eigenständige und besonders kontrastreich-plakative Visualisierungen des Strömungsverhaltens von Wasser für ein populärwissenschaftliches Buchprojekt – Diplomarbeit von Debora Meyer an der Schule für Gestaltung Ravensburg im Sommersemester 2016 (Betreuung GE).

mehr

Lesbarkeit und Anmutung von Schriften

Über die Eindruckswirkung unterschiedlicher Schriften bei Kindern und älteren Personen,
von Horst O. Mayer & Michael Kneidl
horst o-mayer-michael-kneidl
„Für die schriftliche Kommunikation hat die Anmutung von Schriften eine große Bedeutung. Schriftbild und Inhalt sollen in der Regel miteinander harmonieren, die Schrift sollte die Aussagen unterstützen, auch muss der Schriftcharakter zu dem Printmedium passen, in dem die Schrift verwendet wird. Letztendlich kann die Schriftgestaltung eine Aktivierung beim Leser auslösen, die ihn in jene Spannung und Erregung versetzt, die nötig ist, um überhaupt bereit für das Lesen eines Textes zu sein.” (Egle, 2013)

zum Artikel

That was then and this is now.

mehr

by Mark North

A while ago I went to a graphic design degree show in the hope of spotting a potential junior designer. One problem, there wasn’t much on display that I would classify as graphic design. There were definitely some interesting images and objects, but most of it was highly personal, with little attempt at problem-solving or graphic communication (as I understood it). So what happened to graphic education between 1983 when I graduated and now?

In hindsight, my design training provided few real surprises. The foundation year provided basic instruction in photography, sculpture, printmaking and so on (but I was always going to study graphic design). The degree course itself had a strong focus on graphic skills and technique; we learned the logic and lore of typography and layout (Swiss, thank you very much), and there seemed to be a lot of time spent fiddling about with Rotring pens, Letraset and airbrushes. We were definitely taught the value of logical design and the power of strong graphic ideas. The visiting lecturers themselves were good value; Alan Fletcher, Gert Dumbar and Henrion were all heroes of mine. We were certainly work-ready, but was it a better education?

Not necessarily. Both of my sons recently studied on the Graphic Design BA (Hons) course at Kingston University, which has a strong reputation for being conceptually challenging. This has given me a greater insight and understanding in progressive design education. The focus isn’t necessarily on graphic skills; students are expected to largely acquire these themselves. If you want to learn technique, I strongly recommend you study somewhere else. There is obviously still a place for designers with a more traditional, ‚vocational‘ education, but at Kingston the emphasis is on developing original ideas and expressing them in unexpected ways. The student experience, in terms of education, is challenging, pushing them to experiment, sometimes with uncomfortable and surprising results. As a result graduates find jobs in some of the most creative studios – they still have a lot to learn, but didn’t we all?

One thing still puzzles me. I don’t understand why the course is still titled ‚Graphic Design‘. Surely ‚Creative Thinking‘ would be more appropriate? Judge for yourself, here is some of their student work . . .

Mark North is an independent brand consultant.

Bilder über das Wahrnehmen

von Julia Valter

Im Buchprojekt Wahrnehmung und Orientierung, eine fotografische Dokumentation steht das Spannungsfeld vom Außen und Innen in der Wahrnehmung im Mittelpunkt: einerseits wird die Orientierung der Menschen im öffentlichen Raum thematisiert, andererseits die Sinneswahrnehmung des Einzelnen. Neu ist eine derartige Betrachtung beider Aspekte in einer Publikation.

Im »Außen« wird das unsichtbare Netz dokumentiert, das den öffentlichen Raum durchzieht; Orientierungshilfen, die nur bemerkt, wer sie benötigt. Die unauffällige Allgegenwärtigkeit dieser Objekte wird durch die Fotografien von Julia Valter in ihrer ganzen Breite dokumentiert; die seriell aufbereiteten Typologien entfalten hierbei gerade in ihrer Nüchternheit eine eindringliche Wirkung. Nach »innen« gekehrt, sehr privat und individuell wirken die hierzu kontrapunktisch aufbereiteten Bildserien zu sinnesverstärkenden Wahrnehmungshilfen.

Das Buch wurde von Julia Valter als Diplomarbeit an der Schule für Gestaltung Ravensburg konzipiert, gestaltet und realisiert. Alle Fotografien stammen von ihr. Es wurde mit dem red dot award communication design 2011 ausgezeichnet. Noch mehr Bilder hier.

mehr

xray

Eine aussagekräftige, innovative und eigenständige Art der Architekturdarstellung,
entwickelt von Manuel Marino

mehr

GG goes TDC New York, Nachtrag

„The presentations culminated with the award of overall Best in Show to Mike Hofmaier, the same student who won the student Best in Show award, for his book Formation GG – eine visuelle Reise durch das deutsche Grundgesetz, created at the Schule für Gestaltung in Ravensburg, Germany under the tutelage of Georg Engels. Mike’s double win is an incredible feat for a student and the first time a student entry has been selected as overall Best in Show.” TDC, Artikel

mehr: siehe unten

TDC NY: Best in Show Award für Formation GG

Ergänzung zu: Eine visuelle Reise durch das Deutsche Grundgesetz
(siehe Artikel auf dieser Seite etwas weiter unten)
Weitere Auszeichungen für Mike Hofmaiers Diplomarbeit an der
Schule für Gestaltung Ravensburg 2011, Betreuung Georg Engels:

’Best in Show Award’ Type Directors Club New York > Bilder, Artikel
’Best in Show Award Student’ Type Directors Club New York
’Certificate of Typographic Excellence’ Type Directors Club New York
’reddot: best of the best’ red dot award: communication design 2012
’Bronze’ Art Directors Club Deutschland
’Joseph Binder Award Nominierung’ Designaustria

Herzlichen Glückwunsch!

Details hier: www.mikhof.de oder auch dort.

FORMATION GG

Eine visuelle Reise durch das Deutsche Grundgesetz – von Mike Hofmaier
Das Buch ’Formation GG – eine visuelle Reise durch das deutsche Grundgesetz’ hat aufgrund seiner innovativen Qualität Vorbildcharakter. Es ist sowohl im inhaltlichen Ansatz als auch in der gestalterischen Konzeption einzigartig. Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland wurde in dieser Arbeit inhaltlich-analytisch und formal mit grafischen, datengrafisch-bildhaften und typografischen Mitteln erklärend aufbereitet und dargestellt. So entstand didaktisches Informationsdesign auf höchstem Niveau. Mike Hofmaiers Diplomarbeit an der Schule für Gestaltung Ravensburg (2011, Betreuung Georg Engels) wurde mit der Note 1,0 bewertet und gerade mit den Preisen ’Certificate of Typographic Excellence’ und ’Student Best of Show award’ des Type Directors Club New York ausgezeichnet. Eine ausführliche Darstellung gibt es hier: www.mikhof.de oder auch dort. ge

en avant

en avant steht für ’weitermachen!’ Diese nun auch schon 10 Jahre alte interaktive Web-Anwendung von Michaela Gleinser baut auf den Prinzipien der modularen und seriellen Kunst von Richard-Paul Lohse (1902 – 1988) auf – als Hommage an den Schweizer Künstler und Mitbegründer der konstruktiv-konkreten Schule; sie ermöglicht das dynamische ’Weitermachen’, die Untersuchung und Variation einiger Werke Lohses unter den Aspekten Bewegung und Raum. Die Website ist eine Wiederveröffentlichung einer Diplomarbeit an der Schule für Gestaltung Ravensburg aus dem Jahr 2002 – 2003 mit dem red dot für hohe Designqualität ausgezeichnet.
also: en avant!