Archiv für April 2012

FORMATION GG

Eine visuelle Reise durch das Deutsche Grundgesetz – von Mike Hofmaier
Das Buch ’Formation GG – eine visuelle Reise durch das deutsche Grundgesetz’ hat aufgrund seiner innovativen Qualität Vorbildcharakter. Es ist sowohl im inhaltlichen Ansatz als auch in der gestalterischen Konzeption einzigartig. Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland wurde in dieser Arbeit inhaltlich-analytisch und formal mit grafischen, datengrafisch-bildhaften und typografischen Mitteln erklärend aufbereitet und dargestellt. So entstand didaktisches Informationsdesign auf höchstem Niveau. Mike Hofmaiers Diplomarbeit an der Schule für Gestaltung Ravensburg (2011, Betreuung Georg Engels) wurde mit der Note 1,0 bewertet und gerade mit den Preisen ’Certificate of Typographic Excellence’ und ’Student Best of Show award’ des Type Directors Club New York ausgezeichnet. Eine ausführliche Darstellung gibt es hier: www.mikhof.de oder auch dort. ge

Autosignator

Von Michael Jörg

Das lateinische Wort ’Signator’ bedeutet ’Unterzeichner’, seltener ist damit auch ein Urkundenfälscher gemeint. Hier soll es in Anlehnung an den ‚Designator‘ einen Autoren bezeichnen, dessen Wortschöpfungen und Kunstbegriffe dann sozusagen verbales Design werden.

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Dysfunktionale Typografie

Schrift, die ihrer semantischen Bestimmung, ihrer ursprünglichen kommunikativen Funktion enthoben, aber trotzdem noch präsent ist, wird auf ihre reine Form und ihre visuelle Wirkung im Kontext zurück geworfen. Trotzdem wird sie nicht reine Syntax, denn sie ist nicht ganz bedeutungsfrei: die Erinnerung an die mögliche, an die vergangene Funktion und die Vorstellung von damals kommunizierten Abläufen und Handlungen, die ihr Vorhandensein im jeweiligen Kontext evoziert, ist auch Kommunikation, die Vermittlung von nun anderen Inhalten; reduziert und in der Bedeutung verschoben. Man könnte die Wirkung in diesem Fall hier auch ’nostalgisch’ nennen (Beispiele aus der Völklinger Hütte/Weltkulturerbe) | ge

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en avant

en avant steht für ’weitermachen!’ Diese nun auch schon 10 Jahre alte interaktive Web-Anwendung von Michaela Gleinser baut auf den Prinzipien der modularen und seriellen Kunst von Richard-Paul Lohse (1902 – 1988) auf – als Hommage an den Schweizer Künstler und Mitbegründer der konstruktiv-konkreten Schule; sie ermöglicht das dynamische ’Weitermachen’, die Untersuchung und Variation einiger Werke Lohses unter den Aspekten Bewegung und Raum. Die Website ist eine Wiederveröffentlichung einer Diplomarbeit an der Schule für Gestaltung Ravensburg aus dem Jahr 2002 – 2003 mit dem red dot für hohe Designqualität ausgezeichnet.
also: en avant!