Buchwert

Ein Medium, das von sich aus und ganz ohne Elektronik so viele, schnelle und individuelle Zugangsmöglichkeiten bietet, das sowohl linear rezipiert werden kann, sich aber auch durch intuitive Navigation (= Blättern) erschließen lässt, das sowohl analoge Gleichzeitigkeit als auch rein semantisch schon Narrativität vermittelt, und zwar unvermittelt, das von seiner Objekthaftigkeit, seiner Materialität, seinen sinnfälligen, sinnvollen und sinnesreizenden Oberflächen, den subtil optimierten und vom Leser und Betrachter unmerklich laufend anpassbaren Wahrnehmungsbedingungen und schließlich aus der Lässigkeit selbstverständlicher Informationsdarbietung heraus seine kommunikative Überlegenheit bisher immer behaupten konnte, scheint nun doch in vielen Bereichen langsam von digitalen Medien verdrängt zu werden. Wird es das Buch bald nur noch als Randerscheinung geben, so wie die gute alte LP im Bereich der Musikkonserve? Das kann man momentan noch nicht endgültig beantworten. Hier ein paar lose aneinander gereihte Aspekte zum Thema Buch, aus Gestaltersicht.

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