Auf dem Rücken

Vom Ulmer Hochsträß aus hat man einen schönen Blick ins flache Schwemmland von Donau und Iller, aber auch weit hinein nach Oberschwaben, ins Alpenvorland und – bei Föhn – auf einen großen Teil der nördlichen Alpen. Auf dieser höchst gelegenen Fläche des Ulmer Stadtgebiets (bis 646 m ü. NN, 170 m über der Innenstadt) findet man den für die Schwäbische Alb typischen Baum- und Strauchbewuchs, teilweise vom rauen Klima, von der extensiven Landwirtschaft oder der Beweidung durch Schafe vereinzelt.

Das gesamte Hochsträß ist ein kleiner und geologisch jüngerer Teil der Schwäbischen Alb. Südlich wird der Bergrücken von der Donau begrenzt, westlich und nördlich von den Flüsschen Schmiech, Ach und Blau, die heute im ehemaligen Urdonautal fließen. ge

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Vorübergehend geschlossen

Toter Raum in einem Gefängnisgelände in Berlin. ge

Handbuch Papier

Alles über Papier – von der Geschichte über die Herstellung bis hin zur Anwendung – findet sich hier in konzentrierter Form. Reduzierte Illustrationen und Datengrafiken in Schwarz-Weiß erläutern in klarer und didaktisch wirksamer Form die technischen Zusammenhänge. Auf Fotografien und umfangreiche Papiermuster wurde verzichtet; dafür wurde um so mehr Wert gelegt auf sensibles Informationsdesign und sauber aufbereitete Inhalte, u.A. auch in einem Glossar. Das Buch ist offen gebunden.

Dieser Überblick über das Gestaltungmittel ’Papier’ wurde als Diplomarbeit von Sophia Maucher an der Schule für Gestaltung Ravensburg entwickelt und umgesetzt; Dozent: Georg Engels.

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Schwarz-Rost-Grau

Mit der Schließung des letzten Schachts endete gerade die Steinkohleförderung in Deutschland. Bilder dazu von der Weltkulturerbestätte Zeche Zollverein in Essen, ergänzt durch Aufnahmen vom stillgelegten Stahlwerk Völklinger Hütte. ge

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Window Decoration

The window display at bulthaup Toronto showroom is a reinterpretation of ancient cave art. From a distance, the white circular forms might first appear as big snowflakes as children like to draw them, but when you come closer they reveal the negative images of hands, adult and children’s hands, left and right hands. The stencils are sprayed on the inside of the showroom and on the outside creating the perception of depth due to the different tints of white as seen through the glass.

Designer: Udo Schliemann, Toronto, photos. Bob Gundu
Udo Schliemann is Principal Creative Director at Entro | G+A, www.entro.com.

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Canada Day

udo-schliemann 01Aus Anlass des Nationalfeiertags von Kanada am 1. Juli hat der Designer Udo Schliemann eine Installation für das Foyer des Gebäudekomplexes RBC Waterpark Place in Toronto entworfen und umgesetzt. Die 19 x 6,5 x 5 m große dreidimensionale Flagge besteht aus etwa 5.000 roten und weißen Bändern. Sie ist noch bis Ende Juli 2018 zu sehen.

Durch das Spiel mit der Wahrnehmung der Menschen, die darunter her gehen oder die Installation von verschiedenen Standpunkten aus betrachten, macht den besonderen dynamischen und ’interaktiven’ Reiz dieses temporären Kunstwerks aus. Es wirkt offen, bewegt und fröhlich.

Designer, Fotos: Udo Schliemann, Toronto
Udo Schliemann ist Principal Creative Director at Entro | G+A, www.entro.com.
Auftraggeber: Oxford Properties, Toronto

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Kulturnaturwerk

designator-georg-engels-tiergarten1Seltsames, Verqueres und Geheimnisvolles an der Schnittstelle Mensch-Natur (durchaus auch im wörtlichen Sinne), im großen Tiergarten in Berlin. ge

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Akustik sehen: Rhapsody in Blue

sarah mueller designator akustik sehen 01Die Designerin Sarah Müller hat mit der sowohl als Blätterbuch als auch als meterlanger Leporello nutzbaren Publikation eine beeindruckende synästhetisch-grafische Arbeit zu George Gershwins Musik erstellt. Wissenschaftlich fundierte Analysen, technologisch anspruchsvolle, präzise und nachvollziehbar taktgenaue Umsetzungen der Notationen in visuelle Signale und schließlich die Überführung in ein adäquates künstlerisch-grafisches Programm sind hierbei die innovativen und herausragenden Leistungen. Die Grundintention der Musik — mit ihrem starken Bezug zur Stimmung im New York der 1930er-Jahre — wird in eindrücklicher Weise sichtbar gemacht.

Beschreibungen der Arbeitsprozesse, Beispiele für singuläre Umsetzungen (hier auch mit abgebildet) und weitere Informationen, z.B. zu Komponist und Musikstück, ergänzen das Buch um eine didaktische Komponente.

„Diese Arbeit bietet die Chance, Musik aus anderem Blickwinkel und in visuell neuer Form zu betrachten. Neben den Experimenten in der Visualisierung der Musik von George Gershwin wurde das Musikstück Rhapsody in Blue in seine strukturellen Bestandteile zerlegt, analysiert, grafisch übersetzt und somit sichtbar gemacht.” (Sarah Müller)

Diplomarbeit an der Schule für Gestaltung Ravensburg, beratender Dozent: Georg Engels
Siehe auch: muellersarah.de sowie die aktuelle Printausgabe 06.17 der ’novum’

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Vienna rat style

georg engels designator rattegesehen am Karl-Marx-Hof
GE

Wasserströmungen

debora-meyer-designator-georg-engels01

Eigenständige und besonders kontrastreich-plakative Visualisierungen des Strömungsverhaltens von Wasser für ein populärwissenschaftliches Buchprojekt – Diplomarbeit von Debora Meyer an der Schule für Gestaltung Ravensburg im Sommersemester 2016 (Betreuung GE).

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Vor der Schönheits-OP

designator georg engels 2016 01An der Schule für Gestaltung Ravensburg kommt der Maler.
GE

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Iteration : Irritation

georg engels designator iteration 02Transformationsprozesse mit kleinen gewollten Unregelmäßigkeiten.
GE

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Lesbarkeit und Anmutung von Schriften

Über die Eindruckswirkung unterschiedlicher Schriften bei Kindern und älteren Personen,
von Horst O. Mayer & Michael Kneidl
horst o-mayer-michael-kneidl
„Für die schriftliche Kommunikation hat die Anmutung von Schriften eine große Bedeutung. Schriftbild und Inhalt sollen in der Regel miteinander harmonieren, die Schrift sollte die Aussagen unterstützen, auch muss der Schriftcharakter zu dem Printmedium passen, in dem die Schrift verwendet wird. Letztendlich kann die Schriftgestaltung eine Aktivierung beim Leser auslösen, die ihn in jene Spannung und Erregung versetzt, die nötig ist, um überhaupt bereit für das Lesen eines Textes zu sein.” (Egle, 2013)

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Neuerscheinung: Die Imagebroschüre

Zur Konzeption von Realisierung von Imageprintprodukten
Von Angela Bittner
mit Beiträgen von Bettina Borchardt, Georg Engels, Antonia Rötger
Talpa-Verlag

Aus dem Inhalt:
Die Imagebroschüre. Ein Ideal und seine gedruckte Form
Der Konzeptionsprozess. Eine Frage des Systems
Die Herstellungsphase. Eine Idee in der Umsetzung
Wirkungskontrolle. Ein Ziel wird erreicht
Green Publishing. Ein wirkungsvoller Aspekt
Zur Zukunft von Imagepublikationen. Das Miteinander der Formen

Sommerwald II

georg_engels_designator.sw1Der zweite Teil, nun mit Felsen und großen Steinen ge

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Moore, ein Handbuch

01 simone ruhm designatorvon Simone Ruhm

Moore faszinieren und ängstigen Menschen seit jeher. Früher galten sie als lebensfeindliche Einöden, jedoch schon bald wurden Moore in ganz Europa durch Entwässerung, Torf stechen, Düngung, Ackerbau, Aufschüttung oder Bebauung ausgebeutet und zerstört. Nach und nach wird nun, da nur noch wenige Moore erhalten sind, ihr ökologischer Wert erkannt und die herbe Schönheit dieser menschenleeren Urlandschaften schätzen gelernt.

Ziel dieses Handbuches im Taschenformat ist es, für das „Ökosystem Moor“ zu sensibilisieren und mittels eines lockeren Wechsels von Illustrations-, Fotografie- und Textseiten knapp und präzise, aber auch unterhaltend zu informieren. Eingestreute Ausklappseiten rhythmisieren das Buch. Eine beidseitig bedruckte Faltkarte, die in der hinteren Umschlagklappe steckt, ist als Prototyp eines Kurzführers für jeweils ein bestimmtes Moor angelegt – hier beispielhaft für das Orsanka Moos in Götzis/Vorarlberg. Von Struktur und Grafik her ist diese eingesteckte Faltkarte im Sinne einer offenen Publikationsreihe übertragbar auf viele andere Moorgebiete.

Die gestalterischen Mittel, vor allem die typografische Ausstattung und die Ausarbeitung der Illustrationen und Info-Boxen, sind detailliert auf das kleine Format abgestimmt.

Moore, Naturjuwele in Vorarlberg
© Simone Ruhm
Eine Diplomarbeit an der Schule für Gestaltung Ravensburg,
betreut durch Georg Engels, Juli 2011
Alle Fotografien und Illustrationen: Simone Ruhm
Credits: in Zusammenarbeit mit Mag. Agnes Steininger,
Schrift: Mantika TM Book und Mantika TM Sans, zur Verfügung gestellt von Jürgen Weltin
weitere Beispielseiten zur Typografie: hier

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Leitungsnetz

WeißbirkeDer Herbst ist da: bearbeitete Durchlicht-Scans von Blättern heimischer Bäume. ge

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Get out and see some city lights

designator georg engels licht 10  … neulich auf dem Kurfürstendamm in Berlin. ge

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