Moore, ein Handbuch

01 simone ruhm designatorvon Simone Ruhm

Moore faszinieren und ängstigen Menschen seit jeher. Früher galten sie als lebensfeindliche Einöden, jedoch schon bald wurden Moore in ganz Europa durch Entwässerung, Torf stechen, Düngung, Ackerbau, Aufschüttung oder Bebauung ausgebeutet und zerstört. Nach und nach wird nun, da nur noch wenige Moore erhalten sind, ihr ökologischer Wert erkannt und die herbe Schönheit dieser menschenleeren Urlandschaften schätzen gelernt.

Ziel dieses Handbuches im Taschenformat ist es, für das „Ökosystem Moor“ zu sensibilisieren und mittels eines lockeren Wechsels von Illustrations-, Fotografie- und Textseiten knapp und präzise, aber auch unterhaltend zu informieren. Eingestreute Ausklappseiten rhythmisieren das Buch. Eine beidseitig bedruckte Faltkarte, die in der hinteren Umschlagklappe steckt, ist als Prototyp eines Kurzführers für jeweils ein bestimmtes Moor angelegt – hier beispielhaft für das Orsanka Moos in Götzis/Vorarlberg. Von Struktur und Grafik her ist diese eingesteckte Faltkarte im Sinne einer offenen Publikationsreihe übertragbar auf viele andere Moorgebiete.

Die gestalterischen Mittel, vor allem die typografische Ausstattung und die Ausarbeitung der Illustrationen und Info-Boxen, sind detailliert auf das kleine Format abgestimmt.

Moore, Naturjuwele in Vorarlberg
© Simone Ruhm
Eine Diplomarbeit an der Schule für Gestaltung Ravensburg,
betreut durch Georg Engels, Juli 2011
Alle Fotografien und Illustrationen: Simone Ruhm
Credits: in Zusammenarbeit mit Mag. Agnes Steininger,
Schrift: Mantika TM Book und Mantika TM Sans, zur Verfügung gestellt von Jürgen Weltin
weitere Beispielseiten zur Typografie: hier

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Leitungsnetz

WeißbirkeDer Herbst ist da: bearbeitete Durchlicht-Scans von Blättern heimischer Bäume. ge

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Get out and see some city lights

designator georg engels licht 10  … neulich auf dem Kurfürstendamm in Berlin. ge

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Funktionalismus 1.0

funktionalismus georg engels designator

Roh/Bau

georg engels designator gdw 01Innenausbau in Wartestellung: knappe Anweisungen in Pink für das, was werden soll – oder nicht mehr sein soll. Bilder von einem Ausstellungsprojekt kurz vor Montage der Einbauten. ge

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Und siehe, der Stern …

… zog ihnen voran, bis er im Gehen stehenblieb oben darüber. ge

Baumzeich(nung)en

Die gute alte – leider inzwischen weithin vergessene – Diffusion-Dither-Anwendung für Bitmap-Umetzungen von Bildern war (und ist) bestens dafür geeignet, nicht nur im Lo-fi-Modus Bilddaten auf Disketten-Speichermaß zu reduzieren, sondern besonders auch für visuelle Umsetzungen, die zwischen Bild und Grafik changieren. Ambivalente Bildgrafiken zwischen noch ablesbarer Ikonizität und schon deutlicher Zeichenhaftigkeit, zwischen monochromer Bildumsetzung und grafisch-farbiger Plakativität, zwischen amorpher Originalität und banaler Geometrie, zwischen schon reduzierter Gegenständlichkeit und bereits konkreter Flächigkeit können visuelle Prägnanz erzeugen und die Wahrnehmung deshalb besonders direkt und eindringlich ansprechen. ge

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Sommerwald

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Kann hier mal jemand aufräumen? ge

Auf dem Schiff: Sehnsucht nach Symmetrie

Georg Engels gil1Schalttafeln und Anzeigen auf der Brücke der Gil Eannes, einem Hospitalschiff von 1955. ge

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Schalttafeln und Anzeigen auf der Brücke der Gil Eannes, einem Hospitalschiff von 1955. ge

That was then and this is now.

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by Mark North

A while ago I went to a graphic design degree show in the hope of spotting a potential junior designer. One problem, there wasn’t much on display that I would classify as graphic design. There were definitely some interesting images and objects, but most of it was highly personal, with little attempt at problem-solving or graphic communication (as I understood it). So what happened to graphic education between 1983 when I graduated and now?

In hindsight, my design training provided few real surprises. The foundation year provided basic instruction in photography, sculpture, printmaking and so on (but I was always going to study graphic design). The degree course itself had a strong focus on graphic skills and technique; we learned the logic and lore of typography and layout (Swiss, thank you very much), and there seemed to be a lot of time spent fiddling about with Rotring pens, Letraset and airbrushes. We were definitely taught the value of logical design and the power of strong graphic ideas. The visiting lecturers themselves were good value; Alan Fletcher, Gert Dumbar and Henrion were all heroes of mine. We were certainly work-ready, but was it a better education?

Not necessarily. Both of my sons recently studied on the Graphic Design BA (Hons) course at Kingston University, which has a strong reputation for being conceptually challenging. This has given me a greater insight and understanding in progressive design education. The focus isn’t necessarily on graphic skills; students are expected to largely acquire these themselves. If you want to learn technique, I strongly recommend you study somewhere else. There is obviously still a place for designers with a more traditional, ‘vocational’ education, but at Kingston the emphasis is on developing original ideas and expressing them in unexpected ways. The student experience, in terms of education, is challenging, pushing them to experiment, sometimes with uncomfortable and surprising results. As a result graduates find jobs in some of the most creative studios – they still have a lot to learn, but didn’t we all?

One thing still puzzles me. I don’t understand why the course is still titled ‘Graphic Design’. Surely ‘Creative Thinking’ would be more appropriate? Judge for yourself, here is some of their student work . . .

Mark North is an independent brand consultant.